§1 Name, Sitz, Geschäftsbereich

Der am 12.Februar 2011 gegründete Verein führt den Namen Cat Club Germany e.V., in Abkürzung CCG e.V.

Sitz:
Der Verein ist in das Vereinsregister Amberg unter der Nummer VR 200/330 eingetragen.
Der Verwaltungssitz ist der Wohnort des 1. Vorsitzenden.
Der juristische Sitz ist 92284 Poppenricht.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Verein arbeitet ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig,im Sinne des Abschnitts steuerbegünstige Zwecke der Abgabenordnung, darf weder Gewinn anstreben noch sich an gewerblichen, nach Gewinn strebenden Einrichtungen beteiligen. Die Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke eingesetzt werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

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§2 Zweck und Ziel

Der CCG vereint Züchter, Halter und Freunde aller Katzenarten und vertritt deren Interessen mit dem Ziel der Förderung der Reinzucht und der Haltung der Katze als Haustier.

Dieses Ziel sucht er zu erreichen durch:

  • Zusammenschluss der Züchter und Liebhaber aller Katzen.
  • Austausch von Zuchterfahrungen in Versammlungen.
  • Wissenschaftliche Vorträge, theoretische und praktische Beratung in allen Fragen der Zucht, Vererbung, Ernährung und
  • Wertbeurteilung.
  • Veranstaltung von Katzenschauen und Ausstellungen.
  • Fühlungnahme mit gleichartigen Züchterorganisationen.
  • Vermittlung und Nachweis von Zucht- und Liebhabertieren.
  • Zuchtkaternachweis.
  • Führung eines Zuchtbuches und die Erstellung von Stammbäumen.
  • Unterstützung des Tier- und Naturschutzes.

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§3 Mitgliedschaft

Der Verein hat

  • Hauptmitglieder
  • Familienmitglieder
  • Fördermitglieder
  • Ehrenmitglieder

Mitglied des Vereines kann jede, nach § 2 BGB, volljährige Person werden.
Minderjährige können mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters die Mitgliedschaft erwerben.
Nur Hauptmitglieder können einen Zwingerschutz und Stammbäume beantragen. Soll ein Zwingername auf zwei Personen eingetragen werden, müssen beide Hauptmitglieder sein.

Fördermitglieder des CCG, die gleichzeitig Mitglied in einem anderen Katzenzuchtverein sind, sind von der Teilnahme an der Delegiertenversammlung(DV) des CCG ausgeschlossen.

Zu Ehrenmitgliedern können durch die Delegiertenversammlung Personen ernannt werden, die sich um den Ver­band verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

Familienmitglieder sind solche Mitglieder, die mit einem Voll-, Förder- oder Ehrenmitglied (Erstmitglied) in häuslicher Gemeinschaft leben.

Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind Personen, die Katzen hauptberuflich züchten, vertreiben oder gegen die Richtlinien des Deutschen Tierschutzgesetzes verstoßen.

Die Aufnahme des Mitglieds erfolgt durch den Vorstand des Vereines. Der schriftliche Antrag muss den Vor- und Familiennamen, die Anschrift, das Geburtsdatum und die eigenhändige Unterschrift des Anwärters enthalten. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Bei Familienmitgliedern ist der Name, die Anschrift und die Mitgliedsnummer des Hauptmitgliedes anzugeben.

Mit der Antragstellung werden die Satzung, Versammlungsbeschlüsse und Richtlinien des Vereines anerkannt. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme des Antrages durch den Vorstand, sowie dem Eingang der Aufnahmegebühr und des ersten Mitgliedsbeitrages.

Mit dem Mitgliedsausweis erhält das Mitglied eine Satzung, sowie Geschäfts- und Gebührenordnungen.

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§4 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch

  • den Tod.
  • den Austritt.
  • den Ausschluss des Mitgliedes.
  • die Kündigung.

Der Austritt ist der Geschäftsstelle des Vereines durch eingeschriebenen Brief zu erklären. Er wird zum Ende des laufenden Kalenderjahres wirksam, sofern die Erklärung bis zum 30. September (Poststempel) abgegeben wurde. Die Versendungsform gilt nur als Zugangsnachweis und stellt keine Wirksamkeitsfordernis der Kündigung dar.

Bei grobem Verstoß gegen die Satzung, Richtlinien oder Beschlüsse der Delegiertenversammlung erfolgt nach Anhörung des Rechtsausschusses, der Ausschluss durch den Vorstand. Der Beschluss ist dem Mitglied per Einschreiben zuzusenden und muss auf die Berufungsmöglichkeit hinweisen.

Gegen den Ausschluss kann beim erweiterten Vorstand innerhalb einer Frist von 30 Tagen Berufung eingelegt werden. Die Berufung ist innerhalb dieser Zeit ausreichend schriftlich zu begründen.

Über die Berufung hat der erweiterte Vorstand zu entscheiden. Bis zu dessen Entscheidung ruhen die Rechte und Pflichten des Mitgliedes. Dieses ist zugleich jeglicher Ämter zu entbinden, welche von dem Mitglied wahrgenommen werden.

Der Ausschluss wird rechtswirksam nach Ablauf der Berufungsfrist oder am Tage nach der Zustellung der Ableh­nung der Berufung.

Alle zu einem ausscheidenden Erstmitglied gehörenden Familienmitglieder verlieren ihre Mitgliedschaft, sofern nicht eines von ihnen den Übertritt zum Erstmitglied erklärt. Das Erlöschen der Mitgliedschaft hat den Verlust aller Mitgliedsrechte zur Folge. Der Mitgliedsausweis ist zurückzugeben. In dringenden Fällen kann der 1. Vorsitzende im Einvernehmen mit dem Rechtsausschuss das Ruhen der Rechte eines Mitgliedes anordnen. Die Mitgliedsrechte ruhen bei Verzug der Beitrags- oder Gebührenzahlung, sofern keine schriftliche Stundung durch den Vorstand vorliegt.

Verzug tritt ein, wenn innerhalb von 4 Wochen nach Fälligkeit keine Zahlung erfolgt ist. Nach einem Verzug von 6 Monaten erfolgt automatisch der Ausschluss.

Die Mitgliedschaft kann durch Beschluss des erweiterten Vorstandes ordentlich zum Ende des Kalenderjahres gekündigt werden, sofern die Kündigung bis zum 30.09. (Datum des Poststempels) per eingeschriebenen Brief zugestellt ist, wobei die Versandform nur als Zugangsnachweis gilt und keine Wirksamkeitsfordernis der Kündigung darstellt.

Die Kündigung ist zulässig, wenn das Mitglied sich durch sein Verhalten in grobem Widerspruch zu den von der Mehrheit der Vereinsmitglieder geforderten Maßnahmen setzt, mit denen diese die Zwecke und Ziele des Vereines erreichen wollen oder das Mitglied durch sein Verhalten in grobem Maße den Frieden zwischen den Vereinsmitgliedern stört.

Gegen die Kündigung kann innerhalb von 2 Wochen nach Zugang Berufung eingelegt werden. Die Berufung ist innerhalb dieser Zeit ausreichend zu begründen. Über die Berufung entscheidet die DV mit 3/4 Mehrheit. Bis zur Entscheidung ruhen alle Rechte des gekündigten Mitgliedes. Die Kündigung wird rechtswirksam nach Ablauf der Berufungsfrist oder am Tage der Zustellung der abgelehnten Berufung.

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§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder können die Einrichtungen des Vereines, unter Beachtung der Richtlinien, in Anspruch nehmen. Hauptmitglieder erhalten mindestens einmal jährlich eine schriftliche oder elektronische Vereinsinformation.

Alle Mitglieder verpflichten sich, die Bestrebungen des Vereines durch aktiven Einsatz zu fördern und alle in Satzung, Richtlinien und Geschäftsordnungen aufgeführten Bestimmungen einzuhalten. Sie verpflichten sich, in der Öffentlichkeit alle Handlungen und Äußerungen zu unterlassen, die geeignet sind, das Ansehen des Vereines zu schädigen.

Gegen Maßnahmen der Vereinsorgane steht jedem Mitglied das Recht der Beschwerde beim Rechtsausschuss zu. Jedem Mitglied steht bei Streitigkeiten mit anderen Mitgliedern auch das Recht zu, den Rechtsausschuss zur Entscheidung anzurufen.

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§6 Beiträge und Gebühren

Zur Deckung der nötigen Haushaltsmittel erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge und Gebühren. Sie werden vom erweiterten Vorstand vorgeschlagen und von der Delegiertenversammlung verbindlich festgesetzt. Zahlungsfrist der Mitgliedsbeiträge ist jeweils der 1.3. eines jeden laufenden Geschäftsjahres. Durch den Rechtsausschuss können bei Verstoß gegen die Satzung und Ordnungen, Bußen bis zum 10-fachen des Jahresbeitrages festgesetzt werden, die an Einrichtungen des Tier- und Naturschutzes zu leisten sind, aber wie Gebühren behandelt werden. Zahlungsart, Termine und Fristen werden in den einzelnen Richtlinien festgelegt. Der Verein ist zur Mahnung ausstehender Zahlungen nicht verpflichtet.

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§7 Die Organe des Vereines

Die Organe des Vereines sind

  • Die Delegiertenversammlung
  • Der Vorstand
  • Der erweiterte Vorstand
  • Die Ausschüsse
    • Der Rechtsausschuss
    • Der Zuchtausschuss

Zur Erledigung besonderer Aufgaben können weitere Ausschüsse eingerichtet werden, die für die Dauer des Auftrages, jedoch nicht länger als die Amtsdauer des gewählten Vorstandes, bestehen bleiben.

Jedes Organ des Vereines hat eine eigene Geschäftsordnung.

Vorstandsorgane sind beschlussfähig, sofern 75% ihrer Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, sofern in der Satzung nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des die Versammlung leitenden Mitgliedes.

Entscheidungen der Organe können, nach schriftlicher Aufforderung durch den Leiter, schriftlich erfolgen. Es müssen innerhalb von zwei Wochen mindestens 75% der Mitglieder ihre Stimme abgegeben haben. Beschlüsse werden durch die Veröffentlichung, Satzungsänderungen nach der Beschlussfassung für alle Mitglieder verbindlich.

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§7.1 Die Delegiertenversammlung

Die Delegiertenversammlung findet jährlich einmal statt und wird vom Vorstand einberufen.

Die Mitglieder der Ortsgruppen entsenden Delegierte in die Delegiertenversammlung. Die Anzahl der Delegierten pro Ortsgruppe setzt sich wie folgt zusammen.

Der(Die) Gruppenvorsitzende ist automatisch Delegierte(r). Desweiteren ist folgender Schlüssel für die Anzahl der zusätzlichen Delegierten gültig.

Delegiertenschlüssel für die Ortsgruppen des CCG

Gruppenstärkegewählte Delegierteinsg. stimmber. Personen
7 - 20 Pers. 1 Delegierter 2 Personen
21 - 40 Pers. 2 Delegierter 3 Personen
über 40 Pers., pro angefangene 25 Mitglieder ein Delegierter zusätzlich

Die Wahl der Delegierten findet wie unter § 8.1 beschrieben statt.

Die Einladung muss den Mitgliedern 60 Tage vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung zugesandt werden. Dies geschieht schriftlich. Sofern Einverständnis besteht, wird die schriftliche Einladung durch email ersetzt.

Eine Zusammenfassung des Geschäftsberichtes und des Haushaltsplans, die Wahlvorschläge, Kandidatenlisten sowie Satzungsänderungsvorschläge sind den Gruppen zur Diskussion zu übersenden. Satzungsänderungsvorschläge, Anträge und Wünsche müssen ausreichend begründet sein und können bis zum 30. Tag vor dem Versammlungstermin an den Verein eingereicht werden. Zu den Tagesordnungspunkten können auch aus der Versammlung Zusatzanträge zugelassen werden, sofern 75% der anwesenden Delegierten zustimmen.

Eine außerordentliche Delegiertenversammlung ist durch den Vorstand oder den Rechtsausschuss einzuberufen, wenn es nach der Satzung erforderlich ist oder von mindestens 10% der Mitglieder verlangt wird. Dem Einberufungsbegehren ist eine schriftliche Begründung beizufügen. Der Versammlungsort wird vom Einberufenden festgelegt.

Bei einer außerordentlichen Delegiertenversammlung müssen die Einladungen spätestens 14 Tage vor Versammlungsbeginn zugegangen sein.

Die Versammlung wird durch den Einberufenden eröffnet. Die Versammlungsleitung kann an ein geeignetes Mitglied delegiert werden.Protokollführung wird durch Angehörige der Geschäftsstelle vorgenommen, technische Hilfs¬mittel sind dabei zulässig.

Die Wahl der Vereinsorgane erfolgt in getrennten Wahlgängen in geheimer Wahl oder per Akklamation. Jedes Vorstandsmitglied wird aus einer Kandidatenliste für diese Funktion gewählt. Erhält kein Kandidat die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, erfolgt eine Stichwahl mit den zwei Kandidaten, die beim ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhielten. Die Angehörigen der übrigen Organe werden jeweils gemeinsam aus einem Wahlvorschlag gewählt. Gewählt sind die Kandidaten in der Reihenfolge ihrer Stimmenanteile. Vor der Wahl müssen sich alle Kandidaten für Vereinsorgane der Versammlung persönlich vorstellen und ihre Eignung begründen. Jedes Mitglied kann höchstens in ein Organ gewählt werden. Mitglieder, die im CCG (incl. Ortsgruppen) eine Funktion übernehmen, müssen Haupt- bzw. Familienmitglied sein und dürfen in einem anderen Katzenverein keine Funktion innehaben. Über den Versammlungsverlauf ist ein Protokoll zu erstellen, das vom Versammlungsleiter, dem Wahlleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Die Beschlüsse sind ihrem Sinne nach Satzungsänderungen im genauen Wortlaut zu protokollieren. Das Protokoll kann von den Hauptmitgliedern bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

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§7.1.1 Wahlordnung Wahl

Im ersten Wahlgang ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte Ja Stimmen aller anwesend wahlberechtigten Delegierten auf sich vereinigt.

Erzielt kein Kandidat die erforderliche Stimmenmehrheit, erfolgt im zweiten Wahlgang eine Stichwahl mit den zwei Kandidaten, die beim ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhielten. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten Ja - Stimmen auf sich vereinigt.

Stellt sich nur ein Kandidat zur Wahl, so ist er gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen als Ja Stimmen auf sich vereinigt. Dabei werden nur die gültigen Stimmen berücksichtigt (Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt).

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§7.2 Der Vorstand

Der vereinsintern geschäftsführende Vorstand im Sinne § 26 des BGB besteht aus dem

  • 1. Vorsitzenden
  • 2. Vorsitzenden
  • Zuchtamtsvorsitzenden
  • Schriftführer (Geschäftsstelle)
  • Schatzmeister
  • Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
  • Zwei Vorstandsmitglieder sind nur gemeinsam vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der Delegiertenversammlung für zwei Jahre gewählt.

Er ist wieder wählbar.

Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Der gesetzliche Vorstand ruft die Delegiertenversammlung ein, legt den Tagungsort sowie die Reihenfolge der Tagesordnung fest. Er ist für die Durchführung der Beschlüsse verantwortlich.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus, so benennt der Vorstand ein neues Mitglied. Die Amtszeit des Ersatzmitgliedes endet mit der normalen Amtszeit des Vorgängers. Ist nur noch ein Mitglied des von der Delegiertenversammlung gewählten Vorstandes im Amt, so wird auf einer außerordentlichen Delegiertenversammlung ein neuer Vorstand gewählt.

Der 1. Vorsitzende übernimmt die Repräsentation des Vereines nach außen und ist für die Arbeit der Gruppen nach § 2 (1 bis 3 und 5) zuständig. Er ist berechtigt an allen Gruppensitzungen teilzunehmen und in die Geschäftsführung der Gruppen Einblick zu nehmen. Zu seinem Amtsbereich gehört der Rechtsausschuss.

Das Arbeitsgebiet des 2.Vorsitzenden ist, die Ausstellungen und Vereinsarbeit entsprechend § 2 (4 und 9) zu koordinieren.

Die Aufgaben der Zucht und Katzenhaltung gehören zum Arbeitsbereich des Zuchtamtsvorsitzenden, den dieser mit dem Zuchtausschuss im Sinne § 2 (6 bis 8) bearbeitet. Der Schriftführer leitet die Vereinsgeschäftsstelle. Er unterstützt damit die Arbeit der restlichen Vorstandsmitglieder.

Der Schatzmeister verwaltet zusammen mit dem 1. Vorsitzenden das Vereinsvermögen. Er informiert anhand schriftlicher Unterlagen die Delegierten bei der DV über die wirtschaftliche Lage des Vereines im abgelaufenen Geschäftsjahr und erstellt eine Prognose über die Einnahmen/Ausgaben im laufenden Jahr. Geplante Investitionen, die das übliche Maß überschreiten und an die Substanz des Vereinsvermögens gehen, müssen von den Delegierten genehmigt werden. Der Schatzmeister ist ermächtigt, Aufwandsentschädigungen, unter Berücksichtigung steuerlicher Richtlinien, an Mitglieder in nachgewiesener Höhe zu bezahlen. Pauschalabfindungen bedürfen der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.

Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, sich einen Assistenten zur Unterstützung und Hilfe zu suchen. Dieser muss vom Vorstand bestätigt werden. Der Vertreter des 1. Vorsitzenden ist bei dessen Abwesenheit satzungsgemäß der 2. Vorsitzende.

Falls erforderlich, ist von jedem Ausschuss des CCG ein Mitglied zu den Sitzungen des erweiterten Vorstandes einzuladen.

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§7.3 Der erweiterte Vorstand

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand und den jeweiligen OG-Vorsitzenden oder einem, von ihm bestimmten anderen OG-Mitglied. Der erweiterte Vorstand tritt mindestens einmal pro Jahr zusammen.

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§7.4 Ausschüsse

Jeder Ausschuss hat drei Mitglieder, die mit mindestens einem weiteren Ersatzmitglied alle zwei Jahre von der Delegiertenversammlung zu wählen sind.

Sie wählen aus ihrer Mitte einen Leiter.

Stehen keine drei Mitglieder mehr zur Verfügung und ist die ordentliche Arbeit des Ausschusses gefährdet, so kann der erweiterte Vorstand ein Mitglied mit der Tätigkeit beauftragen.

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§7.4.1 Der Rechtsausschuss

Er überwacht die Einhaltung der Satzung, Richtlinien und Versammlungsbeschlüsse des Vereines. Es kann ohne Antrag tätig werden. Streitigkeiten innerhalb des Vereines werden durch den Rechtsausschuss behandelt und mit dem Vorstand entschieden. Er kann Bußgelder beschließen, die vom Vorstand verfügt werden. Gegen diese Beschlüsse ist eine Revision beim erweiterten Vorstand zugelassen.

Des Weiteren gehört zu seinem Aufgabengebiet die Überwachung der ordnungsgemäßen Haushaltsführung. Er muss mindestens einmal pro Geschäftsjahr eine Rechnungsprüfung durchführen. Weitere Prüfungen können jederzeit durchgeführt werden. Über die erfolgte Prüfung ist den Vorstandsmitgliedern innerhalb von zwei Wochen ein ausführlicher Bericht zu erstellen. Unstimmigkeiten jeglicher Art sind unverzüglich dem Vorstand zu melden. Der Vorstand hat innerhalb von vier Wochen dazu Stellung zu nehmen.

Der Delegiertenversammlung ist ein ausführlicher Prüfungsbericht vorzulegen.

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§7.4.2 Der Zuchtausschuss

Mit dem Zuchtamtsvorsitzenden arbeitet der Zuchtausschuss. Zucht- und Haltungsrichtlinien werden von ihm erarbeitet und durch den erweiterten Vorstand in Kraft gesetzt. Die Gebühren in Zuchtangelegenheiten werden vom Zuchtamtsvorsitzenden der Delegiertenversammlung vorgeschlagen.

Bei Verstößen gegen die Zucht- und Haltungsrichtlinien muss das Rechtsamt informiert werden.

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§8 Die Ortsgruppen

Die Vereinsmitglieder schließen sich in regionale Gruppen zusammenschließen. Auf dem Mitgliedsantrag ist zu vermerken, welcher Gruppe das jeweilige neue Mitglied sich anschließen möchte. Interessengemeinschaften für die Zucht einer bestimmten Rasse können vom erweiterten Vorstand zugelassen werden. Jedes Mitglied kann sich innerhalb der Vereinsgrenzen einer anderen als der örtlich zuständigen Gruppe anschließen. Die Gründung einer neuen Gruppe ist vom Vorstand vorzunehmen, wenn die neue Gruppe mindestens sieben Mitglieder vereinigen kann und am gleichen Ort keine andere Gruppe besteht. Die Gruppe ist vom Vorstand aufzulösen, wenn ihre Mitglieder nicht mehr die Gruppenaufgaben erfüllen können. Die Mitglieder können sich dann benachbarten Gruppen anschließen.

Der Gruppenvorstand leitet die Gruppe.

Er besteht mindestens aus dem

  • 1. Vorsitzenden
  • 2. Vorsitzenden, der gleichzeitig Schriftführer sein kann
  • Schatzmeister

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§8.1. Gruppenwahlordnung

Die Wahl der Gruppenorgane erfolgt alle zwei Jahre durch die Gruppenmitglieder auf einer ordentlichen Mitglie¬derversammlung, die dafür vom Gruppenvorstand einberufen wird.y Sie erfolgt in getrennten Wahlgängen in geheimer Wahl oder per Akklamation. Im ersten Wahlgang ist der Kandidat gewählt, der mehr als die Hälfte Ja - Stimmen aller anwesend wahlberechtigten Personen auf sich vereinigt. Erzielt kein Kandidat die erforderliche Stimmenmehrheit, erfolgt ein zweiter Wahlgang. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten Ja - Stimmen auf sich vereinigt. Stellt sich nur ein Kandidat zur Wahl, so ist er gewählt, wenn er mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen als Ja - Stimmen auf sich vereinigt. Dabei werden nur die gültigen Stimmen berücksichtigt. (Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt)

Gruppenmitglieder, die eine Funktion in einem anderen Katzenverein haben, dürfen nicht in ein Amt in einer Ortsgruppe gewählt werden.

Das Ergebnis der Wahlen ist dem 1. Vorsitzenden des CCG schriftlich mitzuteilen.

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§8.2. Wahl der Delegierten

Ein Mitglied des Gruppenvorstandes ist automatisch stimmberechtigte/r Delegierte/r.
Die Wahl der weiteren Delegierten findet analog den Gruppenvorstandswahlen (siehe 8.1.) statt.
Zeitgleich mit der Einladung zur Delegiertenversammlung wird den Gruppenvorständen von der Geschäftsstelle eine aktuelle Gruppenmitgliederliste übersandt, aus der die Anzahl der zu wählenden Delegierten gem. Delegiertenschlüssel hervorgeht.
Die Delegierten sind an die Beschlüsse der Gruppe gebunden. Jede Gruppe entsendet mindestens zwei stimmberechtigte Personen.
Die Gruppe erhebt keine eigenen Beiträge und Gebühren.

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§9 Auflösung des Vereines

Der Verein wird aufgelöst, wenn auf einer dafür einberufenen Mitgliederversammlung 75% aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung beschließen.

Bei Auflösung oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke des Vereines wird das verbleibende Vereinsvermögen dem World Wildlife Fund WWF übertragen.

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